Unfreiwilliger Samba
Es sollte mit den Unix Services for Windows ein NFS Share gemountet werden.
Das default Namensschema
\\nfsserver\share
wurde verwendet(auch wenn man im Netzwerk durch als NFS Server aufgelisteten Maschinen "browst"
und diese so auswählt, wird das share in der Weise angesprochen).
Aus unerklärlichen Gründen scheiterte dies bei einem NFS Server,
in dem Windows immer wieder zur Authentifizierung aufforderte.
Bei manchen Servern klappte es dagegen.
Dec 5 17:13:18 nfsserver smbd[xxxx]: create_builtin_administrators: Failed to create Administrators
Dec 5 17:13:18 nfsserver smbd[xxxx]: [2008/12/05 17:13:18, 0] auth/auth_util.c:create_builtin_users(751)
Dec 5 17:13:18 nfsserver smbd[xxxx]: create_builtin_users: Failed to create Users
Aha. Der Samba-Dienst eines Servers hat also etwas damit zu tun.
Wenn Windows die Rechner anfragt, scheint es per default also zuerst immer
die Shares als SMB/CIFS einbinden zu wollen. Wenn dies gleich scheitert(weil kein Dienst vorhanden),
dann geht es mit NFS weiter.
Da der eine Rechner einen nicht (für diese Shares) konfigurierten Samba Server laufen
hatte, ging dieser auf den Mount-Request ein und scheiterte an der Authentifikation.
Der NFS Mount wurde gar nicht weiter probiert.
Abhilfe schafft beim Einbinden des NFS Shares das Unix Schema zu verwenden:
nfsserver:/share
Jetzt geht das Einbinden der NFS-Shares aller Server problemlos.
Apropos Unix Services for Windows:
Unter manchen Windows Vista Editionen (z.B. Business) lässt sich Services for Unix (SFU)
nicht mehr nachinstallieren, es wird darauf verwiesen, dann
die Enterprise bzw. Ultimate Edition zu erwerben.
Und wieder ein künstliches Problemchen mehr beim Umstieg von XP auf Vista...